Aktuelle Beteiligungsverfahren der Stadt Kitzingen

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht sowie die Unterlagen zu aktuellen Bauleitplanverfahren der Stadt Kitzingen zum Download.

Bitte ggf. die Seite nach unten Scrollen, um alle aktuellen Verfahren anzuzeigen.

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Bebauungsplan Nr. 106 "Technologiepark conneKT Kitzingen", 1. Änderung

Der Verwaltungs- und Bauausschuss der Stadt Kitzingen hat am 10.11.2016 in öffentlicher Sitzung den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 106 „conneKT Technologiepark Kitzingen“ in der Fassung der 1. Änderung gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

Der Bebauungsplan in der Fassung der 1. Änderung umfasst alle im Geltungsbereich liegenden Flurstücke. Im Rahmen dieser Änderung werden sowohl der zeichnerische als auch der textliche Teil neu gefasst. Im Einzelnen gilt der zeichnerische Teil des Bebauungsplans in der Fassung vom 26.10.2016.

  

Die Änderung des Bebauungsplans umfasst im Wesentlichen die nachfolgend stichpunktartig aufgeführten Punkte:

§  ausnahmsweise Zulässigkeit von Tankstellen in den Gewerbegebieten 1, 2, 3a, 3b und 8 (textliche Festsetzung Ziff. 1.1.4) sowie im Industriegebiet 5 (textliche Festsetzung Ziff. 1.4.2).

§  über die ausnahmsweise Zulässigkeit von Diskotheken hinaus werden innerhalb der gewerblichen Bauflächen Einrichtungen für kulturelle und sportliche Zwecke, wie bspw. eine Veranstaltungs- und Mehrzweckhalle, allgemein zugelassen (textliche Festsetzung Ziff. 1.1.6).

§  ausnahmsweise Zulässigkeit von Einzelhandelsbetrieben im eingeschränkten Industriegebiet (textliche Festsetzung Ziff. 1.2.3).

§  offene Bauweise mit einer zulässigen Baukörperlänge von maximal 150 m (bisher 100 m) in den eingeschränkten Gewerbegebieten (textliche Festsetzung 3.2, abweichende Bauweise a1).

§  offene Bauweise mit Gebäudelängen von maximal 300 m (bisher 200 m) in den eingeschränkten Industriegebieten (textliche Festsetzung 3.3, abweichende Bauweise a1).

§  punktuelle Anpassungen der Baugrenzen durch Veränderung der Straßenführung geschuldet (GE 6, 7, 8, GI 4b, vgl. Kap. 4.3), Optimierung der Nutzbarkeit und Bebaubarkeit teilweise ungünstig zugeschnittener Grundstücke und Restflächen, bspw. zwischen Erschließungsstraßen und Bahnanlagen oder im Bereich der zu erhaltenden Grünflächen (GE 3a und 3b, GE 5) oder durch die Verschiebung von Baugrenzen und gliedernde Grünstreifen zwischen GI 1 und GI 4a/GI 4b nach Westen.

§  Verlängerung der von der Zufahrt Ost in das Industriegebiet führenden ca. 500 m langen Stichstraße mit Wendeanlage um ca. weitere 100 m nach Westen.

§  Verlagerung der Haupterschließungsstraße im Westen des Geltungsbereichs im Abschnitt vor der ehemaligen Werfthalle zwischen den gewerblichen Bauflächen GE 6/ GE 7 und GE 8 auf einer Länge von ca. 150 m nach Süden an die Gebietsgrenze.

§  öffentliche Erschließung des Flurstücks 6667/1 (LKW) durch Festsetzung einer Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung (landwirtschaftlicher Weg).

§  Anpassungen des Zuschnitts der privaten Grünflächen zur Sicherung des parkartigen Baumbestandes im Westen des Plangebiets, reduziert von 5,20 auf 5,08 ha.

§  Fortführung und Ergänzung linearer Gehölzstrukturen entlang der Erschließungsstraßen.

§  Verschiebung der Achse zur inneren Durchgrünung zur Sicherung der Durchlässigkeit zwischen GI 1 und GI 4a/GI 4b.

§  zusätzliche Ausgleichsfläche A3 (0,16 ha) auf einer Teilfläche der Maßnahmenfläche M12.

§  Zusätzliche redaktionelle Anpassung ungünstiger Formulierungen bspw. in Ziff. 9 ff. der textlichen Festsetzung, Ergänzung textlicher Hinweis Schallschutz.

Im Zuge der Änderung des Bebauungsplans im vereinfachten Verfahren wird von einer Umwelt-prüfung, von einem Umweltbericht und von einer Angabe, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, abgesehen (nach § 13 Abs. 3 BauGB).

Der Entwurf des Bebauungsplans Nr. 106 „conneKT Technologiepark Kitzingen“ in der Fassung der 1. Änderung wird mit der Begründung

vom 12.12.2016 bis einschließlich 13.01.2017 (Auslegungsfrist)

im Stadtbauamt Kitzingen, Schulhof 2, 97318 Kitzingen, im Foyer/Erdgeschoss

während der üblichen Dienststunden öffentlich ausgelegt.

Während dieser Auslegungsfrist können bei der vorgenannten Stelle Stellungnahmen – schriftlich oder mündlich zur Niederschrift – abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der vollen Anschrift des Verfassers zweckmäßig. Stellungnahmen werden auf jeden Fall entgegengenommen, auch wenn Sie dieser Bitte nicht entsprechen.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über die Bebauungsplanänderung unberücksichtigt bleiben können.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Der Beschluss über die 1. Änderung des Bebauungsplans und zur öffentlichen Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB wurde am 26.11.2016 ortsüblich bekannt gemacht.

 

Kitzingen, den 23.1.2016

Müller, Oberbürgermeister

 

Download der Planunterlagen:

Planzeichnungtextliche FestsetzungenBegründung

 


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