Moderne Endoprothetik an Hüft- und Kniegelenk - Möglichkeiten und Grenzen künstlicher Gelenke

 

Die Endoprothetik des Hüft-, Knie- und Schultergelenkes hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem etablierten und hoch standardisierten Therapieverfahren entwickelt.

Durch Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung führt sie in hohem Maße zur Steigerung der Lebensqualität. Nicht zuletzt deshalb wurde der künstliche Hüftgelenkersatz von einer der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften zur "orthopädischen Operation" des letzten Jahrhunderts gekürt.

In den letzten Jahren wurde durch Einführung minimal invasiver Operationstechniken und moderner, "knochensparender" Implantate eine weitere Verbesserung erreicht.

 

Aufgrund der immer weiter steigenden Implantationszahlen (in Deutschland: 200.000 Hüft- und 155.000 Knieprothesen pro Jahr) gewinnt die Wechsel-Endoprothetik immer mehr an Bedeutung. Hier kommen modulare Revisionssysteme mit vielfältigen Möglichkeiten zum Einsatz.


Der Referent erläutert anhand von Patientenbeispielen die individuellen Möglichkeiten der modernen Endoprothetik und er wird auch auf Materialeigenschaften von Implantaten eingehen. Er vertritt in der überörtlichen Gemeinschaftspraxis OrthoMainfranken den Schwerpunkt Endoprothetik, hat über Endoprothesen wissenschaftliche Studien durchgeführt und ist Mitglied in mehreren medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften.


Dr. Michael Matzer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 

 

Donnerstag, 21. März, 19:00 Uhr
Alte Synagoge Kitzingen, Saal

 


Eintritt frei

 

 

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