VERÖFFENTLICHUNGEN

Schriften des Stadtarchivs Kitzingen

Band 1: Erich Schneider, Balthasar Neumann (1687-1753). Die Werke des Barockbaumeisters in Kitzingen. Kitzingen 1989. Herausgegeben von Helga Walter.

ISBN 3-921327-21-0. Leider vergriffen!

 

Die Baukunst Balthasar Neumanns wird von der Kunstgeschichte als „glanzvoller Schlussakkord des europäischen Barock“ gewertet. Mit dem Namen des Baumeisters aus Eger verbinden sich an Main und Rhein Werke wie die Residenz in Würzburg, die Wallfahrtskirche von Vierzehnheiligen in Oberfranken oder Schloss Brühl im Rheinland, um nur einige der Hauptwerke zu nennen.

Die hier vorliegende Schrift geht den Spuren der architektonischen Leistungen Balthasar Neumanns in der Stadt Kitzingen nach. Erwähnung finden nicht nur die bekannte Kreuzkapelle in Etwashausen, sondern auch die protestantische Pfarrkirche St. Michael, der barocke Turmhelm der katholischen Pfarrkirche St. Johannis, die Kaserne für arme und kranke Soldaten des Hochstifts Würzburg, die Reparaturarbeiten an der Alten Mainbrücke oder auch der Bau des Lagerhauses und Krans am Mainufer.

Band 2: Herbert Baumann, Walter Platzöder, Ludwig Ruf, Siegfried Schindler, Christoph Schmerl, Svetozar Sprusansky, Helga Walter, Isaiah Wohlgemuth, „So spricht der Herr“. Zur Tradition der Bibel in Kitzingen. Kitzingen 1992. Herausgegeben von Helga Walter.

ISBN 3-921327-23-5. Leider vergriffen!

 

Das Jahr 1992 wurde von beiden großen christlichen Kirchen zum „Jahr mit Bibel“ bestimmt. Kitzingen, in dessen Stadtgeschichte sich in besonderem Maße das Zusammenspiel, aber auch die Auseinandersetzungen der Kirchen spiegeln, hat noch einen weiteren Grund, das „Buch der Bücher“ zu feiern. Im August 1562 schenkte nämlich Paul Eber, in Kitzingen geborener Reformator und Schüler Melanchthons, seiner Vaterstadt anlässlich der Erbauung des Rathauses eine zweibändige Bibel, die mit einer eigenhändigen Widmung ein kostbares Unikat darstellt.

Dies war Anlass für die vorliegende Publikation sowie eine ebenfalls 1992 in der Rathaushalle durchgeführte Ausstellung, die beide an die Bibeltradition in Kitzingen erinnern sollten. Die Paul-Eber-Bibel und andere ausgewählte Exemplare aus Kitzingen und der näheren Umgebung werden in diesem Sammelband vorgestellt und erläutert, um Aspekte des Bibelverständnisses in ökumenischem Geist näherzubringen.

Band 3: Helga Walter, Das Rathaus zu Kitzingen, erbaut 1561-1563 – Sinnbild selbstbewussten Bürgertums. Kitzingen 1994. Herausgegeben von Helga Walter.

ISBN 978-3-924694-30-2     Zweite Auflage 2013, Preis 24,50 Euro

 

Im Jahre 1994 beging die Stadt Kitzingen ein denkwürdiges Jubiläum: 650 Jahre Kitzinger Rathaus. Die Geschichte des Rathauses ist eng mit der Geschichte der Stadt verbunden und darüber hinaus mit der fränkischen und Reichsgeschichte. Drei Faktoren komplizierten die Rechtslage: einmal, dass Kitzingen im 15. Jahrhundert verpfändet wurde, und somit zwei Stadtherren besaß; dann, dass das Rathaus Eigentum des Klosters war; und letztlich, dass das Kloster seinerseits keinem der Stadtherren, sondern dem Bistum Bamberg gehörte.

Mittelpunkt der Untersuchung ist die Baugeschichte, damit verbunden das städtische Bauwesen, das in dieser ausführlichen Form bisher noch nicht behandelt wurde. Darüber hinaus stehen auch die Funktionen des Rathauses im rechtlichen und öffentlichen Leben sowie die Aufgaben des Rats und der Stadtverwaltung im Blickpunkt des Interesses.

Band 4: Klaus Arnold, Hans Bauer, Herbert Baumann, Dieter Böhn, Gerhard Rechter, Dirk Rosenstock, Erwin Rumpel, Christoph Schmerl, Erich Schneider, Helga Walter, 1250 Jahre Kitzingen am Main – „apud Kizinga monasterium“. Kitzingen 1995. Herausgegeben von Helga Walter.

ISBN 3-921327-25-3. Leider vergriffen!

 

Dieser schöne Sammelband zur Stadtgeschichte entstand anlässlich der 1250-Jahrfeier der Stadt Kitzingen 1995. Namhafte Wissenschaftler, Heimatforscher und Kitzinger Theologen setzen sich darin mit völlig unterschiedlichen Aspekten der Stadtgeschichte auseinander. Verständlich geschrieben und anschaulich bebildert, spannen sie einen weiten Bogen von der Vor- und Frühgeschichte (Dirk Rosenstock) über das Mittelalter bis in die Neuzeit. Aber auch die zukünftige Entwicklung dieser Stadt wird in einzelnen Beiträgen angesprochen.

Mit dem Kloster (Klaus Arnold) beginnen die historischen Beiträge. Weitere Themen sind die Wirtschafts- und Sozialstruktur der Stadt zu Beginn des 16. und 17. Jahrhunderts (Klaus Arnold, Gerhard Rechter), die geografische Entwicklung Kitzingens (Dieter Böhn), die katholische Reform in Kitzingen (Herbert Baumann) und das soziale Engagement der evangelischen Gemeinde um die Wende zum 19. Jahrhundert (Christoph Schmerl), Kitzingen auf dem Weg ins 21. Jahrhundert (Erwin Rumpel) sowie kunsthistorische Beiträge über kleine Kunstdenkmäler (Hans Bauer), Kunst und Künstler (Erich Schneider) oder auch über das Städtische Museum (Helga Walter).

Band 5: Klaus Arnold, 1250 Jahre Kitzingen. Aus dem Schatten des Klosters zur Stadt am Main. Kitzingen 1996. Herausgegeben von Helga Walter.

ISBN 3-921327-26-1. Leider vergriffen!

 

Der vorliegende Band schließt an den Jubiläumsband aus dem Jahr 1995 an und stellt die Geschichte Kitzingens von der Gründung des Klosters bis ins ausgehende Mittelalter in den Vordergrund. Frühzeit und Mittelalter der Stadt Kitzingen wurden durch das Kloster und die Auseinandersetzungen mit ihm geprägt.

Ein Akt „christlicher Nächstenliebe“ war es, der den Namen „Kitzingen“ erstmals in die Chroniken eingehen ließ: in der Lebensbeschreibung des Abtes Sturmi aus Fulda wird berichtet, dass dieser auf der Rückkehr von seiner Pilgerreise nach Rom erkrankte und hier von Nonnen im damals schon gegründeten Kloster gesund gepflegt wurde. Mit dieser Begebenheit im Jahre 748 lässt sich die Existenz des Klosters als spätere Keimzelle der Stadt belegen und Kitzingen tritt ins Licht der Geschichte.

Im Anhang finden sich Quellen zur Geschichte des Klosters, darunter das ins Deutsche übersetzte Besitzverzeichnis um 1070, eine Liste der Äbtissinnen des Klosters (Datum ihrer urkundlichen Erwähnung, Angabe der Quelle) sowie ein Verzeichnis der ältesten Kitzinger Urkunden bis 1200.

Band 6: Harald Knobling, Die Synagoge in Kitzingen. Geschichte – Gestalt – Bedeutung, Kitzingen 2003. Herausgegeben von Doris Badel.

ISBN 3-924694-18-4. Preis: 16,80 Euro.

 

Der Kitzinger Kunsthistoriker Dr. Harald Knobling hat mit diesem Buch einen sehr wichtigen stadtgeschichtlichen Beitrag geliefert, in dem die kunstgeschichtliche, historische und sakrale Bedeutung dieses Gebäudes gewürdigt wird. Die Kitzinger Synagoge ist eine der wenigen größeren israelitischen Sakralbauten, welche die Reichskristallnacht in ihrer baulichen Gestaltung weitgehend überstanden haben. In Unterfranken ist sie sogar die einzige größere Synagoge. Mit dieser Arbeit wird eine Lücke in der Erforschung der Synagogenarchitektur der späten Gründerzeit geschlossen. Ein Umstand, der ihre sehr detailgetreue und umfangreiche architekturgeschichtliche Bauanalyse von außen und innen, ihre architektonische Würdigung sowie stilgeschichtliche Einordnung in die Architektur rechtfertigt.

Besonders hervorzuheben ist, dass die zum Teil bemerkenswerten offiziellen Reden, die bei der Eröffnung des Gebäudes gehalten wurden, in einem Anhang der Nachwelt erhalten bleiben.

Band 7: Martin Riegel, Studienförderung in Kitzingen von der Reformation bis zum Dreißigjährigen Krieg, Kitzingen 2006. Herausgegeben von Doris Badel.

ISBN 3-924694-19-2. Preis: 19,90 Euro.

 

Martin Riegels Dissertation über die Studienförderung in der Stadt Kitzingen, die als Band 7 der „Schriften des Stadtarchivs Kitzingen“ erschienen ist, basiert auf mehrjährigen, intensiven Quellenstudien. Der Autor setzt sich mit einem Thema auseinander, dass zwar 500 Jahre zurückliegt, aber gerade im Hintergrund jüngst geführter Diskussionen um die anhaltende Bildungskrise in der Bundesrepublik Deutschland an Aktualität nicht verloren hat.

Auf der finanziellen Grundlage großzügiger bürgerlicher Stiftungen entstand in Kitzingen im Zuge der Reformation ein eigenständiges städtisches Stipendienwesen. Der Stadtrat besaß dadurch eine Einrichtung, die zwei bildungspolitische Ziele verfolgte. Zum einen wollte man begabten, aber unvermögenden Bürgersöhne die Weiterbildung an höheren Schulen und Universitäten finanziell ermöglichen, zum anderen musste der Nachwuchs vor allem an Geistlichen und Pädagogen vor Ort gesichert werden.

Die vorliegende Arbeit stellt nun die Stiftungen und Stifter der Stipendien sowie deren Motive vor, analysiert das städtische Stipendienwesen in Theorie und Praxis, geht dabei auf die besondere Rolle Paul Ebers bei der Betreuung und Beaufsichtigung seiner Kitzinger Stipendiaten in Wittenberg ein, und zeichnet das Studium sowie den sozialen Hintergrund und beruflichen Werdegang der Studenten detailliert nach.

Band 8: Walter Poganietz, Ratsherren und Bürger. Chronik der Schmidt von Kitzingen 17.-19. Jahrhundert, Kitzingen 2007. Herausgegeben von Doris Badel.

ISBN 978-3-924694-20-3. Preis: 19,90 Euro.

 

Walter Poganietz hat ein überaus gelungenes Werk verfasst, das mit viel Einfühlungsvermögen und Sachkenntnis das spannende Schicksal einer die Stadt Kitzingen prägenden Familie nachzeichnet, beginnend mit der Einwanderung des Tuchscherers Balthasar Schmidt aus Mainbernheim im Jahre 1598 bis zum Farbmüller Karl Friedrich Schmidt, der im Jahre 1892 verstorben ist.

Mitglieder der Familie Schmidt saßen nahezu 100 Jahre im Rat der Stadt, bekleideten in dieser Zeit eine große Anzahl wichtiger Ämter und zählten mindestens eben so lange zu den wichtigsten Führern der evangelischen Gemeinde von Kitzingen. Der Weißgerber Lorenz Schmidt (1684–1726) schuf zwei Kitzinger Stadtansichten, die zu den bedeutendsten des 18. Jahrhunderts zählen. Johann Christoph Schmidt (1683-1763), ein Cousin von Lorenz, war Verleger in London, Vermögensverwalter, engster Freund und später Alleinerbe des gesamten musikalischen Nachlasses von Georg Friedrich Händel. Das sind nur einige Beispiele der an herausragenden Persönlichkeiten reichen Familie Schmidt.

Das Schicksal dieser Familie ist sehr eng mit der Stadtgeschichte Kitzingens verknüpft und geht deshalb weit über eine reine Familiengeschichte hinaus.

Band 9: Elmar Schwinger, Von Kitzingen nach Izbica. Aufstieg und Katastrophe der mainfränkischen Israelitischen Kultusgemeinde Kitzingen. Kitzingen 2009. Herausgegeben von Doris Badel. 

ISBN 978-3-924694-21-0. Preis: 19,80 Euro.

 

Der Kitzinger Bürgermeister Andreas Schmiedel holte in den 1860er Jahren jüdische Händler in die Stadt, um den daniederliegenden Weinhandel wieder zu beleben. Die jüdischen Zuwanderer kamen voller Energie, gründeten eine Kultusgemeinde und erbauten 1883 die prächtige Synagoge in der Landwehrstraße. Ihr wirtschaftlicher und sozialer Aufstieg erreichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Höhepunkt, was sich in der größten Mitgliederzahl von knapp 500 Seelen niederschlug.

Die katastrophale Niederlage des Ersten Weltkriegs und der sich anschließende wirtschaftliche Zusammenbruch forderten einen „Sündenbock“. Die Nazis verbreiteten die Lüge: „Die Juden sind an allem Schuld!“ Als Hitler an die Macht kam, waren die Weichen gestellt: Zuerst erfolgte die Entrechtung und Enteignung auf dem Gesetzesweg, dann stürzte ein barbarischer Terrorakt, der Novemberpogrom von 1938, die jüdischen Mitbürger in Todesangst und Verzweiflung. Am Ende stand die Deportation der 94 Kitzinger Juden, denen die Auswanderung nicht mehr gelungen war.

Dieses Buch enthält eine Reihe bisher unveröffentlichter über die regionalen Grenzen hinausgehender Erkenntnisse, die auf der Auswertung unzähliger Quellen in- und ausländischer Archive beruhen. Auf mehreren privaten Reisen nach Israel, Polen, Tschechien, Lettland und in die USA führte der Autor ausgiebige Gespräche mit jüdischen Zeitzeugen und sah Dokumente aus deren Familienbesitz ein. In Lettland, Tschechien und Polen begab er sich mit Unterstützung Überlebender oder lokaler Sachverständiger auf die Spuren des entsetzlichen Schicksals der mainfränkischen Juden in den ehemaligen Transitghettos und Vernichtungslagern.

Band 10: Klaus Arnold, Harald Knobling. Erich Schneider, Christoph Schmerl, Maria Stegmann, Herbert Baumann, Adolf Mörtl, Katholische Pfarrkirche St. Johannes in Kitzingen. Beiträge zur Kirchen- und Kunstgeschichte. Kitzingen 2016. Herausgegeben von Doris Badel.

ISBN 978-3-924694-37-1. Preis: 19,80 Euro

 

Die katholische Pfarrkirche St. Johannes wurde 1487 nach jahrzehntelanger Bauzeit vom Würzburger Fürstbischof Rudolf II. von Scherenberg feierlich eingeweiht. Das Gotteshaus, erbaut auf den Fundamenten einer früheren romanischen Kirche, zählt mit seinen zahlreichen Bildwerken aus verschiedenen Jahrhunderten zu den bemerkenswertesten spätgotischen Kirchenbauten Frankens. Es ist das älteste noch erhaltene Kulturdenkmal Kitzingens und zugleich die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt. Anlässlich des 525-jährigen Weihejubiläums der Pfarrkirche organisierte der Ausschuss „Schule, Erziehung und Erwachsenenbildung“ des Pfarrgemeinderats unter Federführung von Dr. Harald Knobling und Maria Stegmann Ende des Jahres 2012 eine Vortragsreihe, für die renommierte Referenten aus verschiedenen Fachbereichen gewonnen werden konnten. Diese stehen entweder in enger Beziehung zur Pfarrei St. Johannes oder sind ausgewiesene Kenner der Kirchen- und Stadtgeschichte. Der vorliegende Band vereint nun in seinen thematischen und zeitlichen Bezügen insgesamt sieben wissenschaftliche Beiträge, die im engeren Zusammenhang mit dem Bauwerk selbst, seinen reichhaltigen Kunstschätzen und mit der Geschichte der Pfarr- und Stadtgemeinde stehen. Zwischen den verschiedenen Abhandlungen haben sich, trotz unterschiedlicher Fragestellungen und Blickwinkel, Schnittmengen und eine Reihe innerer Bezüge ergeben, die die Publikation zu einem geschlossenen Ganzen fügen.

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Weitere Publikationen

Doris Badel, K.D. Christof, 700 Jahre Alte Mainbrücke Kitzingen. Kitzingen 2000.

Leider vergriffen.

 

Der Alten Mainbrücke als einem stadtgeschichtlich bedeutenden Bauwerk ist diese Veröffentlichung des Stadtarchivs in Zusammenarbeit mit dem Kitzinger Künstler K.D. Christof gewidmet.

Erstmals zeichnet eine reich bebilderte Dokumentation mit informativen Texten das wechselvolle Schicksal dieser Brücke auf verständliche und unterhaltsame Weise nach.

Dabei wird der Bogen von der Legende um Hadeloga und König Pippin über den berühmten Kupferstecher Matthäus Merian und den genialen Baumeister Balthasar Neumann bis in die Gegenwart und nahe Zukunft gespannt.

Mit diesem abwechslungsreich gestalteten Band erfährt die Alte Mainbrücke anlässlich ihrer urkundlichen Ersterwähnung im Jahr 1300 eine bleibende Würdigung.

Doris Badel, Klaus Arnold, Ein Kärtlein schön, ein Kärtlein fein ... Kitzingen vor 100 Jahren in alten Ansichten. Kitzingen 2010. Herausgeber Stadtarchiv Kitzingen.

ISBN: 978-3-924694-24-1

Im Buchhandel erhältlich, Verkauf auch im Rathaus und Stadtarchiv.  Preis: 14,80 Euro.

 

Diese schöne und reich illustrierte Publikation zeigt 120 historische Ansichten Kitzingens und seiner Stadtteile. Viele dieser eindrucksvollen Photographien konnten bereits in der viel beachteten Ausstellung im Januar des Jahres 2010 bewundert werden, einige neue sind jetzt hinzugekommen.

Präsentiert werden alte Postkarten, die älteste ist aus dem Jahr 1892, die mitunter unübliche Blickwinkel auf Kitzingen und seine eingemeindeten Stadtteile dokumentieren. Dabei steht nicht nur die Ansicht selbst im Mittelpunkt, sondern auch die Verbindung zwischen Text und Bild. Wer waren die Menschen, die diese Karten geschrieben haben, welche Schicksale verbergen sich hinter ihnen, was wurde geschrieben oder warum wurden die Karten verschickt?

Diese Veröffentlichung will nicht nur ein Beitrag zur Geschichte der Stadt sein, sondern dem Betrachter auch bei wiederholtem Blättern Freude bereiten.

Klaus Arnold, Doris Badel, Beste Grüße aus der schönen Stadt... Kitzinger Ansichten erzählen. Kitzingen 2014. Herausgeber Stadtarchiv Kitzingen.

ISBN: 978-3-924694-34-0

Im Buchhandel erhältlich, Verkauf auch im Rathaus und Stadtarchiv.  Preis: 14,80 Euro.

 

Mit Freude präsentieren wir den lange erwarteten Folgeband „Beste Grüße aus der schönen Stadt … Kitzinger Ansichten erzählen“ der 2010 erschienenen Publikation „Ein Kärtlein schön, ein Kärtlein fein …“ . Im aktuellen Bildband stehen die Menschen und ihr Alltag im Mittelpunkt. Präsentiert werden seltene alte Stadtansichten, Gruß- und Werbekarten, Karten von Jubiläen und Festlichkeiten, Gaststätten, Denkmälern, Gebäuden, Straßenzügen sowie auch Feldpostkarten aus dem Ersten Weltkrieg, die einen Blick auf das frühere Kitzingen geben. Die älteste Ansichtskarte ist 1894 verschickt worden, die jüngste im Kriegsjahr 1940. Das Interesse des Autorenteams Arnold-Badel liegt jedoch nicht allein in der Ansicht selbst, sondern mehr noch an den Menschen dahinter. Was hat sie verbunden und was haben sie sich geschrieben? Wie beim ersten Band kann der Betrachter das historische Bild mit dem aktuellen vergleichen und selbst entscheiden, was ihm besser gefällt. Wir wünschen viel Freude beim Blättern in Kitzingens Vergangenheit!

Ihr Ansprechpartner:
Doris Badel M.A.
Tel.: 09321/927062
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